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Spieletreff im MGH

Mitgebracht von der Messe haben die beiden zum Beispiel das Spiel Dice Forge, zu deutsch „Würfelschmiede“. Ein gutes Gesellschaftsspiel erzählt immer eine Geschichte und Dice Forge entführt seine Spieler in die Welt der Götter und Helden. Die Unsterblichen verheißen dem „Helden“, der seine Rivalen bezwingt, einen Platz im Himmel unter ihresgleichen. Charterstone, das auch mit im Gepäck war, spinnt seine Geschichte mit jeder Partie sogar noch ein Stück weiter. Es funktioniert nach dem so genannten Legacy System, bei dem die Spielzüge einer Partie die Regeln der nächsten beeinflussen, so dass es sich ständig verändert, weiterentwickelt und keine Partie der anderen gleicht.

Susanne Hamel-Timmermann ist Finanzbuchhalterin von Beruf und sitzt tagsüber viel am PC. Abends genießt sie es, in netter Gesellschaft zu sein. „Es gibt heute – abgesehen vom Essen − nur noch wenige Gelegenheit, bei denen Menschen gemeinsam an einem Tisch sitzen“, erklärt sie. Und Raumausstatterin Britta Heitmann fügt hinzu: „Es ist richtig gemütlich abends im Begegnungscafé. Wir spielen nicht nur, ab und zu wird auch eine Runde geklönt. Manchmal aber herrscht ganz konzentrierte Stille.“

Jeder Teilnehmer kann seine eigenen Spiele beitragen, die meisten jedoch bringen die beiden Initiatorinnen selbst mit und erläutern dann auch die Spielregeln. „Wir haben mehrere hundert Spiele“, so Hamel-Timmermann. „Wir haben hier noch gar nicht alle gespielt – manche stehen noch auf der Warteliste.“

Eines davon ist 7 Wonders. Es nimmt seine Spieler mit in die Antike, wo sie Städte und architektonische Wunderwerke errichten, die Zeitalter überdauern sollen. Die Legenden von Andor dagegen spielt in der Welt der Fantasie. Die Spieler schlüpfen in unterschiedliche Rollen und müssen sämtliche Abenteuer gemeinsam durchstehen, da sie nur zusammen gewinnen oder verlieren können. Wer Eisenbahnen liebt, mag Russian Railroads, denn hier geht es darum, im späten Zarenreich das größte und fortschrittlichste Schienennetz zu bauen. Niemand stört sich daran, dass viele der Spiele englische Namen tragen. Es geht ja um die Inhalte, und die sind immer auf Deutsch.

Die Ungeduldigen, denen Strategiespiele oft zu lange dauern, kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Es gibt so genannte Quickies - Spiele wie Knister oder Piratenkapern. Sie können in weniger als einer halben Stunde gewonnen (oder aber verloren) werden.

Zu den begeisterten Teilnehmern des Spiele-Treffs gehören seit kurzem auch Simona (40) und Mark Frank (34). Sie wurden von ihrer Nachbarin „mitgeschleppt“, wie Simona berichtet. „Wir haben zu Hause viel gespielt, aber seit der 16-jährige Sohn anderen Interessen nachgeht, wird das Spielen zu zweit langweilig. Viele Spiele kann man ja auch nur zu mehreren spielen.“ Gesellschaftsspiele waren schon immer Marcs Hobby. „Groß geworden bin ich mit Mensch ärgere dich nicht“, erklärt er. „Mittlerweile spiele ich am liebsten Strategiespiele, z.B. Risiko, aber auch Das verrückte Labyrinth.“

Ganz im Sinne des MGH bringt der wöchentliche Spiele-Treff Interessierte unterschiedlichen Alters mühelos zusammen. Elfie Schröder (67) ist bereits seit Januar 2016 dabei. „Ich liebe es zu spielen“, gesteht sie aus tiefstem Herzen. „Neue Spiele zu lernen hält meine Gehirnzellen aktiv.“ Sie kommt zusammen mit Jutta Rohde (74), die ständig auf Ideensuche ist und neue Spiele ausprobieren möchte, um sie später mit ihren Enkeln zu spielen.

Britta Heitmann muss lachen. „Elfie gewinnt immer, weil sie mit ihrer charmanten Art von allen Tipps bekommt.“ Davon lässt sich Elfie Schröder nicht einschüchtern. „Das liegt nur daran, dass DU so gerne Tipps gibst“, kontert sie fröhlich.

„Da wir jetzt so viele neue und aufregende Spiele haben, hoffen wir auch auf rege Beteiligung an unserem Spiele-Treff“, so das Haus. Neue Teilnehmer werden dort immer gern willkommen geheißen. Man trifft sich jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum, Bremer Straße 9. Der Eintritt ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

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